Kärnten liebt Menschen mit innovativen Ideen, mutige Gründer und Visionen für die Welt von morgen. Deshalb unterstützt das Land Startups und junge Unternehmer mit echter Leidenschaft. Von den ersten Schritten bis zum Durchstarten finden Gründer genau die Unterstützung, die sie auf ihrem Weg brauchen. Unkompliziert und unbürokratisch. Der Erfolg spricht für sich: Als idealer Standort für Startups verzeichnet Kärnten 2.700 Unternehmensgründungen pro Jahr. Besonders wissensbasierte und technologieorientierte Startups sind im südlichsten Bundesland Österreichs zu Hause. Auch innovative Startups wie die GP Motion GmbH haben hier ihre Wurzeln.

Für Gründer gemacht
Individuelle Beratung & Begleitung

In Kärnten sorgen kurze Wege und ein offenes Miteinander für schnelle Entscheidungen und ein gewinnbringendes Arbeiten. StartNet Carinthia ist der perfekte erste Anlaufpunkt. Die Gründerplattform ist die richtige Adresse für alle Fragen rund um Netzwerke, Wettbewerbe, Anlaufstellen, Kapital und Förderungen. Substanzielle Unterstützung bei der Gewerbeanmeldung und ein spezielles Durchstarter-Programm bietet die Wirtschaftskammer Kärnten. Das build! Gründerzentrum begleitet die Firmengründung mit spezialisierten Coaches step by step.

Wörthersee: Business Opportunities vor der Haustür

Business Opportunities 
vor der Haustür

Neben der Beratung profitieren Startups in Kärnten auch von einer einmaligen Dynamik. Internationale Industriekonzerne wie Infineon und Forschungseinrichtungen wie die FH Kärnten gehören zum Startup Ökosystem. Das Spitzenforschungszentrum Silicon Austria Labs oder das Technologiezentrum Lakeside Park sind ebenfalls Teil der Investoren und Startup Community. Das südlichste Bundesland Österreichs garantiert mit einer strategisch ausgezeichneten Lage einen hervorragenden Marktzugang. Schnelle Verbindungen in den gesamten Alpen-Adria-Raum ermöglichen internationales Arbeiten. Perfekte Rahmenbedingungen für Gründer mit globalen Ambitionen.

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Work-Lake-Balance

Neue Ideen brauchen aber auch lokal vor Ort die richtige Umgebung. Die junge Gründerszene Kärnten ist gut vernetzt - Querdenken und intensiver Austausch sind selbstverständlich. Moderne Arbeitswelten und Coworking Spaces in Klagenfurt und Villach fördern die Kreativität. Der Makerspace Carinthia in Klagenfurt ist mit einem Mix aus Werkstatt und Workspace, in dem Unternehmer ihre Ideen in Prototypen umsetzen können, ein Hotspot für Gründer. Ein Traum für digitale Nomaden und Gründer ist daneben der Businessbeach direkt am Wörthersee. Mit WLAN, Steckdose und eigenem Spind - Urlaubsgefühl und Inspiration inklusive. Vergleichsweise niedrige Lebenshaltungskosten komplettieren die entspannte Work-Lake-Balance.

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Fabian Gutbrod, Gründer und CEO der GP Motion GmbH.

Wie entstand die Idee, eine Lösung zu entwickeln, die aus einem einfachen Fahrrad ein e-Bike macht?
Fabian Gutbrod: Der Anfang war ganz einfach und egoistisch. Ich wollte mich auf dem Weg in die FH während meinem Studium einfach weniger anstrengen, aber gleichzeitig mehr Speed. Daher habe ich mir auf mein Alltagsrad einen Motor, Regler und Akku angebaut. Dafür musste seinerzeit ein kleiner „Tante Paula“ e-Roller dran glauben. Da die Bleibatterien aus dem e-Roller bereits nach kurzer Zeit die Schwachstelle im System wurden, habe ich mich kurzerhand auf die damals noch recht wenig verbreiteten Lithium-Akkus konzentriert. Kurz darauf war der Akku kleiner als der Motor. Und so habe ich weiter entwickelt und das System wurde schrittweise immer kleiner und ausgefeilter.

Wenn man es sich
aussuchen kann, ist Kärnten
geografisch unschlagbar!

Wie hast du es geschafft, dass aus dem Hobby ein Geschäftsmodell wurde?
Fabian Gutbrod: Schuld daran ist das build! Gründerzentrum (lacht). Als Inkubator im Raum Kärnten hat es großartige Unterstützung bei der Umsetzung von Geschäftsideen geboten. Mit Hilfe von build! ist es mir 2013 am Ende meines Masterstudiums gelungen, aus meinem Hobby ein Geschäftsmodell zu machen. Wir haben die Erfahrungen der ersten Antriebe in einem Businessplan optimiert und das Antriebskonzept mit einigen weiteren Prototypen bis hin zu einem fertigen Serienprodukt für jedermann weiterentwickelt. Den eigentlichen Startschuss für die Serienproduktion gab es 2015 im Zuge unserer sehr erfolgreichen Crowdfunding Kampagne auf Indiegogo. Das war eine wahnsinnig spannende Zeit.

Für so einen Erfolg braucht man nicht nur die richtige Idee und Mut, sondern auch das passende Umfeld. Wie wurdest du in Kärnten denn konkret beim Gründen unterstützt?
Fabian Gutbrod: Unterstützung gab es von Anfang an von der Fachhochschule Villach. Ich konnte während meiner Studienzeiten auf Maschinen, Software und andere Ressourcen der FH zurückgreifen. So hatte ich die Möglichkeit, dass ich mit wenig Initialkosten Prototypen bauen konnte. Gerade in dieser frühen Phase war das viel wert. Durch ein Förderungsprogramm des build! Gründerzentrums wurde diese Entwicklung auch finanziell durch die Übernahme von Materialkosten und Beratungsleistungen gestützt. Aber auch durch die Bereitstellung eines Büroplatzes, Coachings und Brainstorming erhielt ich Unterstützung. Alles zusammen war das ein echt gutes Starter-Paket auf meinem Weg in die Selbständigkeit.

Du kommst ursprünglich aus Bayern, warum hast du die GP Motion GmbH in Kärnten gegründet?
Fabian Gutbrod: Die Förderlandschaft in Kärnten ist sehr vielfältig und das Gründerzentrum in Villach begleitete Startups sehr gut, das habe ich schon als Student gemerkt. Eine wichtige Rolle spielte auch mein jetziger Mitgesellschafter Thomas Pucher, der ein Kärntner ist wie er im Buche steht. Außerdem hatten wir das passende Umfeld für unser Business, was Logistik und Entwicklung betrifft. Und wenn man es sich aussuchen kann, ist Kärnten geografisch unschlagbar! Die Berge, die Seen, die Nähe zu Italien und selbst bis ans Meer... alles quasi direkt vor der Haustür. Deswegen war klar, dass Kärnten der richtige Standort für mich ist. Und heute kann ich aus voller Überzeugung sagen: Die Entscheidung, hier zu bleiben, habe ich nicht bereut.

Gründen leicht gemacht

Wie gründe ich ein Startup in Österreich? In Kärnten geht es in fünf Schritten zur eigenen Erfolgsgeschichte.

Information

Die Idee ist brillant, aber hat sie das Zeug zum Durchstarten? In der Frühphase der Unternehmensgründung sind meist noch viele Fragen offen. Die Gründerplattform StartNet Carinthia https://www.startnet.at/ bündelt zahlreiche Informationen rund um Anlaufstellen, Kontakte, Events und das starke Netzwerk in Kärnten. Aussichtsreiche Businessideen können sich für das “DurchSTARTer-Programm” der Wirtschaftskammer Kärnten bewerben, das Gründer bis zum Markteintritt unterstützt.

Richtig
Vorbereiten

Grenzen überschreiten, neue Wege gehen: In Österreich ist es leicht, das eigene Business an den Start zu bekommen. Die BABEG informiert grenzüberschreitend zum strategischen Vorgehen bei Neuansiedlungen aus Süddeutschland. BABEG steht für Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft GmbH oder kurz: professionelle Begleitung in der gesamten Vorbereitungsphase.

Passende
Location

Ansiedlung ist weit mehr als Möbel- und Mitarbeiterauswahl. Verkehrswege, Produktionsstätten, Lieferanten und Absatzkanäle sind wichtige Faktoren bei der Standortsuche. Die Industriellenvereinigung Kärnten kennt die Wirtschaftsszene vor Ort und ist ein wertvoller Partner, wenn es darum geht, ein weitreichendes Partnernetzwerk zu knüpfen. Insbesondere in die in Kärnten stark vertretene Tech-Branche bestehen beste Kontakte.

Richtig
Vorbereiten

Schulterschluss mit der Industrie? Oder starke Allianzen mit Bildung und Forschung? Das zentrale build! Startup Hub https://www.build.or.at/gruender/ bietet jede Menge Kontakte zu den wichtigsten Playern, Business Angels und Investoren vor Ort – das ultimative Sprungbrett, v.a. am Anfang der Wachstumsphase. Menschen mit Mut, Innovationskraft und Unternehmergeist treffen Sie auch im Makerspace Carinthia mit professionellem Maschinenpark für die Entwicklung von Prototypen und Raum für kreativen Austausch.

Gründen

Jetzt ist es soweit, die Gewerbeanmeldung steht an. Der Gründerservice der Wirtschaftskammer Kärnten berät angefangen von Steuern und Sozialversicherung bis hin zu Mindestumsatz und Marketing. Immer dabei, dein persönlicher Ansprechpartner und Antwortgeber auf alle Formfragen.

1 Information

Die Idee ist brillant, aber hat sie das Zeug zum Durchstarten? In der Frühphase der Unternehmensgründung sind meist noch viele Fragen offen. Die Gründerplattform StartNet Carinthia https://www.startnet.at/ bündelt zahlreiche Informationen rund um Anlaufstellen, Kontakte, Events und das starke Netzwerk in Kärnten. Aussichtsreiche Businessideen können sich für das “DurchSTARTer-Programm” der Wirtschaftskammer Kärnten bewerben, das Gründer und Jungunternehmer mit Workshops, Coachings und Mentoring von der Entwicklung bis zum Markteintritt unterstützt.

2 Die richtige Vorbereitung
3 Die richtige Location
4 Partner finden
5 GmbH Gründen